Fabrikanlage und deren Gebäude

Um meiner Gleisanlage einen Sinn zu geben habe ich mir überlegt wieder eine Fabrik auf meine Module zu bauen. Was genau dort hergestellt wird weiß ich selber noch nicht, aber einige Gebäude kann man unabhängig davon schon bauen. Als erstes beschäftige ich mich mit einem kleinen Bürogebäude. Verwaltung wird in unserem Land ja groß geschrieben, also kann man damit nichts falsch machen.

 Als Wandmaterial habe ich mich wieder für die Dekorplatten von Faller entschieden. In diesem Fall aber nicht aus Gründen der guten Bearbeitungsmöglichkeiten, sondern aus Kostengründen. Die gesamte Fabrik wird fast 2 Meter lang werden und da geht mit Sicherheit einiges an Material über den Ladentisch.

 Und nun zum Bau. Als erstes habe ich die Fenster und Türöffnungen auf die schon in die richtige Größe geschnittene 4mm Sperrholzplatte gezeichnet und ausgesägt. Mit Holzleim wurde dann die Mauerplatte aufgeklebt und die Fenster und die Tür ausgeschnitten.

 Beim Ausschneiden aber unbedingt darauf achten ein sehr scharfes Cuttermesser benutzen, sonst reißt die Mauerplatte sehr leicht ein. Beim linken Fenster neben der Tür kann man sehen was passiert wenn das Messer seinen Geist aufgibt.

 Was mir bei der Fallerdekorplatte nie so richtig gefallen hat, waren die tiefen Fugen. Da ich noch Restmörtel der Badrenovierung im Keller hatte, wollte ich einmal ausprobieren ob man die Fugen ein wenig auffüllen kann. Sehr dünn angemischte Pampe wird mit einem kleinem Holzstab gleichmäßig auf der Mauer verstrichen. 

 Zwischendurch immer mal wieder mit einem Papiertuch über die Wand streichen, da sonst die Ziegel die Farbe der Fugen annimmt. Am nächsten Morgen war ich ein wenig erschrocken. Mein Probestück sah um Längen besser aus. Also habe ich einen kleinen Schwamm angefeuchtet und die Oberfläche der Mauer noch ein paar mal kräftig abgerieben. Nach dem Trocknen sah es dann ungefähr so aus wie ich es mir vorgestellt hatte.

  Danach folgt der Einbau der Fenster und der Tür. Die Fenster habe ich vor dem Einbau mit dünner schwarzer Farbe angestrichen, damit sie etwas älter aussehen. Zum Schluss etwas Pulverfarbe. Wenn das Reliefgebäude seinen endgültigen Standort gefunden Hat, werden noch kleine Büsche und Rankpflanzen die Stellen am Haus bedecken die mir nicht so gelungen sind.

 

10.05.2018

  Das Gebäude neben der Verwaltung wird das Magazin. Hier werden alle Sachen die für die Produktion gebraucht werden Angeliefert, egal ob mit LKW oder Bahn. 

  Die Produktionshalle wird dann etwas größer werden. Sie erstreckt sich dann auf zwei Module. Geplant sind ungefähr 70-80cm. Das hochkant stehende Brett wird Umkleide und Sanitäranlagen beinhalten. Alle Gebäude werden in der gleichen Bauweise entstehen wie die Verwaltung. Also die Dekorplatten werden mit Fliesenkleber verfugt und anschließend mit Pulverfarben gealtert.

  Wie bei dem Verwaltungsgebäude wollte ich ursprünglich über den Fenstern der Produktionshalle auch eine Reihe Steine senkrecht einbauen, aber mit den Dekorplatten ist es leider nicht möglich diese im Bogen anzuordnen. Also habe ich mich entschlossen einen Fensterrahmen aus Sandstein (3mm Schaumstoffplatten) anzufertigen.

  Um die Fassade ein wenig aufzulockern und nicht so eintönig erscheinen zu lassen wurden noch Verzierungen aufgemauert.

15.07.2018

  Endlich habe ich es geschafft die Lücke zwischen den beiden Hallen zu schließen. Das Wetter war einfach zu schön um an dem Basteltisch zu sitzen

  Was fehlt sind jetzt noch ein paar Regenrinnen und der ganze Schnickschnack für die Ausgestaltung.

  Und natürlich meine DKW damit ich endlich weiterbauen kann. 

 

09.09.2018

  Einen großen Teil des Bodenbelgs besteht aus Betonplatten. Diese wurden gewählt da auf ihnen schwere Stapler und andere Geräte besser voran kommen. Der andere Teil auf denen Kisten und Ähnliches abgestellt werden, wird mit Kopfsteinpflaster ausgelegt. Natürlich auf die gleiche Art und Weise wie ich es auf einigen anderen Modulen auch schon gemacht habe.

  Etwas aufwändiger war wieder die farbliche Bearbeitung. Als alle Steine die gewünschte Farbe hatten, habe ich alles mit einer dünnen Holzleim-Wassermischung eingepinselt und sehr feinen Sand aus dem eigenen Anbau, in die Fugen einmassiert.

  Weiter geht es mit dem fünftem und letzten Modul. Die Maschinenhalle habe ich ein ein weiteres Teil verlängert. Wie es weiter geht, da bin ich mir im Moment selber noch nicht sicher.